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An der Fulda entlang zum Kloster Breitenau

20 Mitglieder der TGW-Wandergruppe trafen sich am 22.08.2010 um 9:00 Uhr, wie üblich auf dem Parkplatz des Rewe-Marktes an der Wittrockstrasse. Unser Wanderwart und heutiger Wanderführer Klaus Löffel begrüßte die Gruppe und erläuterte uns kurz den geplanten Ablauf des heutigen Wandertages. Nachdem alle Wanderinnen und Wanderer auf die anwesenden 4 Pkws verteilt waren, in jedem Fahrzeug mussten diesmal 5 Personen Platz finden, fuhren wir gemeinsam über Dörnhagen, Albshausen und Guxhagen, zu unserem Ziel dem Campingplatz „Fuldaschleife“ in Büchenwerra, den wir nach ca. 30 Min. Fahrzeit erreichten. Hier parkten wir unsere Autos und bestellten auch gleich die Speisen für unser geplantes Mittagessen, dass wir gegen 13:00 Uhr einnehmen wollten. Gegen 10:00 Uhr begannen wir mit unserer Wanderung. Unser Weg führte uns zurück nach Büchenwerra und auf der Uferstraße direkt an der Fulda entlang in Richtung Guxhagen. Am Ortsausgang, rechts am Hang gelegen, wurde die Kilians-Kapelle neu errichtet und wird demnächst auch geweiht. An der Kapelle machten wir eine kurze Pause und Marliese Löffel erzählte uns einiges über den heiligen Kilian, der ein Wanderbischof war und hier an dieser Stelle bereits im Jahre 680 eine Kapelle errichtet haben soll, die bei der Gründung des Dorfes im 11. Jahrhundert zum Dorf gehört hat. Der Grundstein für diese Kapelle wurde am 26. Juli 2009 gelegt. Wer etwas mehr von Büchenwerra und der Kapelle erfahren möchte, hier ist ein Link dazu: http://regiowiki.hna.de/Kilianskapelle _Büchenwerra Unser Weg führte uns danach weiter auf dem Uferweg, der ab der Gemarkungsgrenze zu Guxhagen dann Stadtweg heißt, vorbei an dem Wochenendhausgebiet, unter der Straßenbrücke der L3221 hindurch in die Ortslage von Guxhagen, den wir nach ca. 3 Km erreichten. An der Untergasse, in der Nähe der Fuldabrücke, über die die K154 geführt wird, gab es wieder eine kleine Trink- und Essenspause. Auf der Grünfläche, die direkt an der Fulda liegt, standen auch Bänke, die wir benutzen konnten. Nach der Stärkung ging es weiter, über die Brücke dann auf dem Ellenberger Fußweg am Wehr mit einem Laufwasserkraftwerk vorbei und über den Kirchweg erreichten wir das mit einer großen Mauer umfassten, ehemalige Benediktiner-Kloster Guxhagen-Breitenau. Die gesamte Gruppe ging dann in die Klosterkirche und nahm auf den Stühlen und Bänken Platz.  Marliese Löffel erzählte uns auch hier einiges über die wechselvolle Geschichte des ehemaligen Klosters, dass später auch als Pferdestall, Kornspeicher, Gefängnis, Konzentrationslager und Erziehungsheim für Mädchen genutzt wurde. Heute ist auf dem Gelände ein psychiatrisches Wohnheim des LWV untergebracht. Es gibt auch ein Museum und eine Gedenkstätte hier. Die Klosterkapelle wird heute als normale Kirche von der Guxhagener Bevölkerung genutzt. Zu der Geschichte des Klosters gibt es auch einen Link: http://regiowiki.hna.de/Kloster_Breitenau Nachdem wir uns auch die übrigen Gebäude von außen angesehen hatten, wanderten wir weiter, jetzt immer leicht bergauf, auf einem befestigten Weg, der hier ‚Am Fuldaberg’ genannt wird. Durch ein Wäldchen, das sich links des Weges befand, konnten wir immer Mal auf die Fulda sehen. Auf dem höchsten Punkt des Anstieges erreichten wir eine Autobahnbrücke, die wir überqueren mussten. Auf einem der Fotos, steht die Gruppe auf dieser Bücke. Nach 300 m erreichten wir die Ortslage von Ellenberg und bogen hier auch gleich wieder  nach links ab und gelangten parallel der Autobahn laufend, zu einer Unterführung. Hier querten wir zum 2. Mal die Autobahn A7 und wanderten nun immer bergab bis zur Fuldabrücke von Büchenwerra. Dieser Weg von Ellenberg wird auch von Autos befahren, deshalb sind wir aufmerksam immer auf der linken Straßenseite gelaufen. Von der Brücke waren es jetzt nur noch 300 m bis zu unserem Ziel der Gasstätte ‚Fuldaschleife’ am gleichnamigen Campingplatzes. Um 13:00 Uhr und nach nur 8 Km Wanderstrecke, freuten wir uns alle auf unser Mittagessen, das uns auf den reservierten Plätzen recht flott aufgetragen wurde. Alle Wanderinnen und Wanderer bedankten sich anschließen bei der Familie Löffel, für die Ausrichtung und Durchführung dieser schönen Wanderung bei herrlichem Sommerwetter.

Horst Scheidemann

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