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Das brachte die Jahreshauptversammlung

Die Zahlen waren eindeutig: Zum 31.12.2016 nur leicht weniger als 1.300 Mitglieder, viele Veranstaltungen, welche die TGW weit über die Grenzen von Wehlheiden und Kassel hinaus bekannt gemacht haben und ein wirtschaftlich positiver Saldo bei mehr als 200.000 Euro, die der Verein im vergangenen Jahr insgesamt bewegt hat. Das abgelaufene Jahr konnte vom Vorstand der TG Wehlheiden daher als durch und durch gut bewertet werden.

Und auch sportlich wussten die Berichte der einzelnen Abteilungen zu überzeugen. So haben die leistungsorientierten Sparten ihre eigenen Anforderungen erfüllt oder übererfüllt. Etwa im Volleyball, wo sich die 1. Herrenmannschaft außergewöhnlich gut entwickelt und auch die Damen nach dem großen Umbruch den Klassenerhalt schafften. Ähnlich auch im Handball, der größten Abteilung des Vereins. Hier durfte man sich in 2016 über hochklassigen Sport freuen und darüber, dass alle der vielen Mannschaften und Altersklassen den Wehlheider Handball erneut ein Stück nach vorne bringen konnten. Und auch der Zuschauerzuspruch gibt sehr viel Grund zur Freude. Schließlich noch das Skaterhockey-Team der Wizards: Hier wurde in 2016 auf höchstem Niveau überzeugt. Kassels wohl überhaupt einziges Erstliga-Team konnte die Klasse halten, spielte ein tolles Pokalfinale und darf in diesem Jahr auf europäischer Bühne die TGW vertretenen. 1. Bundesliga plus Europapokal – spektakulär.

Nicht zu vergessen die weiteren 9 Sparten der TGW, die allesamt den Breitensport in Kassel entscheidend bereichern. Gerade sie sind es, die dem Verein seit 2011 in jedem Jahr höhere Mitgliederzahlen bescheren. Auch wenn die Fluktuation in einigen Bereichen sehr hoch ist, so stehen am Jahresende doch stets mehr Turnschwestern und Turnbrüder in der Mitgliedsliste.

Betrachtet man die Veranstaltungen in 2016, dann war sicher das hr4-Event dasjenige mit der größten Außenwirkung. »Mein Verein in hr4« wurde bei schönstem Wetter auf der Buchenau-Kampfbahn gefeiert. Live-Moderation, unterhaltsame Musik sowie ein Programm der beiden Abteilungen Walking und vor allem Wandern der TGW, die einen herrlichen Rahmen bildeten. Dazu überzeugten – wie in jedem Jahr – die Großveranstaltungen der Laufabteilung, die erneut viele Läufer aus der gesamten Region in das Revier rund um die Buchenau zogen.

Auch auf das Wirtschaften versteht man sich bei der TGW. Dies ist bei einem derartigen sportlichen Angebot und entsprechend enorm hohen Mitgliederzahlen auch wesentlich. Die Personalkosten der leistungsorientierten Sparten spielen in den Ausgaben die größte Rolle, werden aber durch vielfältige Aktivitäten aufgefangen, so dass am Ende des Jahres ein leichtes Plus zu verzeichnen war. Dass es nicht größer ausfiel, war der Tatsache geschuldet, dass Ausgabenblöcke wie Körperschafts- und Gewerbesteuer das Haushalten des Vereins nicht erleichterten, im Gegenteil. Eine Problemstellung, welche nicht nur die TGW beherrschen muss, sondern die viele Vereine betrifft.

Wichtigster Punkt des Abends waren sicher die Vielzahl von Wahlen. Gerade das Engagement der Mitglieder für die Übernahme von Funktionen im Vorstand oder auch in den einzelnen Abteilungen hält sich schon traditionell sehr in Grenzen. Auch dies kein exklusives Problem in Wehlheiden, vielmehr ein gesamtgesellschaftlicher Trend zu weniger Verantwortung. Umso schöner, dass die TGW an diesem Abend Nachfolger präsentieren konnte und somit die Weichen für die nächste Zukunft gestellt sind. Einstimmig wiedergewählt wurde als 1. Vorsitzender Harald Gilfert. Ebenso wurde der Festausschuss im Amt bestätigt. Neu dabei sind Wilhelm Lau als Schatzmeister, Christian Stief als 1. Schriftführer sowie die Doppelspitze für die Pressearbeit mit Achim Trispel als 1. Pressewart und Marc Hintz als Stellvertreter. Der Vorstand der TGW bedankt sich bei der scheidenden Schriftführerin Petra Reinhard, der 2. Schriftführerin Petra Jung und dem Pressewart Roman Völker für langjähriges Engagement sowie bei Kurt Schneider, der sein Amt als Schatzmeister leider aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr weiterführen kann.

v.l.n.r.: Wilhelm Lau, Achim Trispel, Marc Hinz, Christian Stief

v.l.n.r.: Wilhelm Lau, Achim Trispel, Marc Hinz, Christian Stief

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