Jahresempfang 2015

Jahresempfang 2015 – TG Wehlheiden und Kirmesgemeinschaft der TG Wehlheiden
Frischer Wind in Wehlheiden
An Saxofon und Klavier, Helmut Schäfer und Werner KirschbaumAls man den Vorraum betrat, konnte man es schon hören, in Wehlheiden gibt’s wieder was Neues. Die Gäste des Jahresempfangs 2015 wurden von Saxofon und Klavier begrüßt. Helmut Schäfer und Werner Kirschbaum waren für die musikalische Untermalung des Vormittags verantwortlich und trugen zur heiteren und aufgelockerten Stimmung bei.
Weiter ging es mit Neuerungen beim Personal, der frisch gewählte 1. Vorsitzende der Turngemeinde Wehlheiden e.V. Harald Gilfert begrüßte die Gäste, und gab einen Überblick über das Sportjahr 2014 und einen aktuellen Einblick ins Jahr 2015.
Neben dem großen Angebot im Breitensport bietet der Verein auch Wettkampfsport an. Erfolgreich konnten die Volleyballerinnen den Wiederaufstieg als Oberligameister feiern. Die Handballer sind in der Bezirksoberliga noch in aussichtsreicher Position. Die Inlinehockeyspieler der Wizards startete die neue Saison in der 2. Bundesliga mit einem Sieg. Die Schachtabteilung ist erfolgreich in der Landesliga.
neue 2. Vorsitzende Christiane NickelNatürlich fand Harald Gilfert auch lobende Worte für seinen Vorgänger Peter Grunwald, der nach 15 Jahren Mitarbeit im geschäftsführenden Vorstand seine ehrenamtliche Arbeit beendet und zum Ehrenvorsitzenden der TG Wehlheiden ernannt wurde.
Für die Position des 2. Vorsitzenden konnte Christiane Nickel (seit 8 Jahren in der Abteilung Walking) gefunden werden.
Dirk Reimann, 1. Vorsitzender der Kirmesgemeinschaft TGW, bedankte sich bei allen, die an dem Kraftakt „Wehlheider Kirmes 2014“ beteiligt waren. Dass diese Kirmes in der Form stattfinden konnte, war nur durch die gute Zusammenarbeit mit den Ämtern möglich.
Man vergaß auch nicht, die schwierigen aktuellen Themen anzusprechen. So sind Sportverein und Kirmesgemeinschaft natürlich unzufrieden mit der aktuellen Situation der gesperrten Sporthalle Marbachshöhe und des Georg-Stock-Platz.
Dirk Reimann kann aktuell leider nicht sagen, ob die Kirmes den Stockplatz benötigt oder nicht. Die eine „Not-Kirmes“ kann diese Frage nicht dauerhaft beantworten. Er stellte aber klar, dass die Kirmesgemeinschaft an einer sinnvollen Nutzung des Platzes im Herzen von Wehlheiden – und der Wehlheider Kirmes – interessiert ist. Sollte es wieder eine benutzbare Fläche geben, werde diese gerne für die Kirmeszeit einbezogen. Dirk Reimann vertraut in den entstehenden Dialog und ist sich sicher, dass dieses heikle Thema von allen behutsam angegangen wird, und am Ende eine sinnvolle Lösung gefunden wird.
Mit der Erfahrung aus dem letzten Jahr will man diese Kirmes mit etwas mehr Planungszeit „wieder etwas anders gestalten“, aber auch die Tradition pflegen. Er dankt allen Beteiligten für die hervorragende Zusammenarbeit.

Jahresempfang2015_01Oberbürgermeister und Schirmherr Bertram Hilgen griff beide Themen auf und nahm Stellung, lobte zuerst aber die TGW als einen der großen Vereine in unserer Stadt, die für die Gesellschaft sehr wichtig sind. Er bemühe sich, die Sporthalle Marbachshöhe vor der geplanten Sanierung 2018 wieder benutzbar zu machen und nehme sein Amt als Schirmherr der Wehlheider Kirmes sehr ernst. So habe er bereits 2014 Hilfestellung geleistet, um die Kirmes ohne Stockplatz durchführen zu können, und auch bei den zukünftigen Überlegungen für diesen Platz habe die jährliche Kirmes eine Bedeutung. Aktuell kann Herr Hilgen es aber nicht verantworten, einen sechstelligen Betrag für die Untersuchung und anschließende Wiederherrichtung des Platzes auszugeben. Der Platz sehe anschließend genauso aus wie jetzt, und so sei niemandem geholfen.
Harald Gilfert und Dirk ReimannHerr Norbert Sprafke, der als Ortsvorsteher von Wehlheiden sehr stolz ist auf einen Verein wie die TGW – empfahl bei der Gestaltung des Stockplatz das gesamte Quartier zu betrachten und versprach, bei zukünftigen Entscheidungen und Planungen zur Zukunft des Stockplatzes die TG Wehlheiden, die Kirmesgemeinschaft und die Wehlheider Bürgerinnen und Bürger zu beteiligen.

Zum Ausklang lauschte man bei einem Getränk und leckeren Brötchen der schönen Musik und genoss die Geselligkeit, denn die darf in einem Verein auch nie zu kurz kommen…

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