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Handball, 2. Männermannschaft

TG Wehlheiden II vs. HSG Fuldatal/Wolfsanger IV 26:23 (14:9)

 

…und täglich grüßt das Murmeltier, oder da sind sie wieder, die Wehlheider-10- Minuten!

 

Die Revanche der knappen Auswärtsniederlage im Fuldatal von vor zwei Wochen stand an. Man braucht sicherlich nicht zu erwähnen, mit welcher Motivation die Akteure der TGW in diese Partie gingen. Rache ist Blutwurst. Doch wie überall steht vor dem Erfolg die Arbeit und die sah in der ersten Hälfte wie folgt aus…

Wir lassen an dieser Stelle das Zitieren von Traineranweisungen, guten Ratschlägen oder Marschrouten zur anstehenden Begegnung, weil hält sich eh keine Sau dran.

Die erste Sieben stand auf der Platte und legte etwas zögerlich los, ähnlich wie ein Tanker der auf große Fahrt geht, aber einmal das Tempo aufgenommen und eine angenehme Reisegeschwindigkeit erreicht, gibt es eigentlich kein Halten mehr. Bis zur Mitte der ersten Hälfte konnte man von einer ausgeglichenen Partie sprechen. Doch unsere Chancenauswertung der zweiten Welle wurde immer effektiver. Auch hatte man schnell das Problem aus der Auswärtsniederlage im Griff, so dass die Gäste kaum zum Erfolg von den halben Positionen kamen. Das spiegelte sich dann auch sehr deutlich im Halbzeitstand wieder – 14:9

Mit diesem komfortablen Polster ging es in den von uns allen geliebten Pausentee und wer gedacht hat, dass es in der zweiten Hälfte so attraktiv weitergehen könnte lag natürlich falsch.
Nicht dass man jetzt denken könnte wir wären davon ausgegangen, dass es so sein könnte.
Natürlich nicht, denn wir kennen ja unsere Pappenheimer.

Da waren sie wieder, die Wehlheider-10-Minuten. Lange erwartet! Kein Mensch hatte sie vermisst! Ungefragt und ohne Vorankündigung schlugen sie zu. Nichts klappte mehr. Pässe, Tempos, Anspiele, Abwehr, und, und, und. Mit dem Resultat, dass es im Spielverlauf zu einem 20:19 kam. Unser Linksausen „Billi the Kid“, schneller als eine Gewehrkugel,  verzweifelte an seinen Hintermännern und lief etliche Tempos ins Leere. Die Zweite Welle hatte ihren Namen längst nicht mehr verdient. Der Angriff war einfallslos und der Gegner hatte sich auf unsere Abwehr eingestellt und versuchte gar nicht mehr über unsere Köpfe zu werfen, sondern einfach durch uns durch – mit Erfolg.

Die ruppige Spielweise aus der Auswärtsbegegnung, gefördert durch den Schiri, blieb in dieser Begegnung völlig aus und die Partie war zu jederzeit eine faire Angelegenheit.

Es brauchte seine Zeit, bis die TGW wieder in der Spur war, und man mit gegenseitigem Anmaulen und destruktiver Kritik auf dem Platz fertig war. Das Ergebnis dieses Austauschs und dem daraus resultierenden Spielverlaufs spiegelte sich im Endergebnis von 26:23 wieder.

Fazit dieses Spiels:
Es geht doch wenn man nur will, oder das ist hier unser Haus, ihr seid hier nur Gast und ihr fast hier nichts an, schon gar nicht unsere Punkte.

Am kommenden Samstag treten die Mannen um das Trainerteam Nöding/Hartmann zum Rückspiel bei der HSG Lohfelden/Vollmarshausen II an. Das Hinspiel konnten wir mit sieben Toren gegen den Tabellenelften gewinnen. Allerdings ist das Team gewarnt, zumal bei Auswärtsspielen auch nie klar ist, welche Truppe aufläuft. Außerdem wird es am Samstag ein Wiedersehen mit unserem ehemaligen Mannschaftskameraden Markus „Kittel“ Klein geben, welches auf beiden Seiten für Extramotivation sorgen könnte. Insgesamt ist aber natürlich ein Sieg das Ziel der Wehlheider Jungs

Es spielten: Paul Brettschneider, Christian Wunschinski 5/4, Dirk Beinsen, Sascha Keitel 2,
Nima Dayyari 6, Fabian Biller 4, Steffen Szameitat , Hannes Bolte 3, Maik Opitz, Basti Kühn 6,
Sönke van der Werf , Michel Weiland, Fritz Richter

Trainer: Lars Nöding / Hardy Hartmann

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