Handball, 2. Männermannschaft

TG Wehlheiden II vs. HSG Reinhardswald II 17:17 (9:12)

 

Heute wirds nicht lustig, oder Auswärtsfahrten sind schön (wenn man nicht selber spielen muss)…

 

Schon nach unserem grandiosen Sieg gegen die Gäste aus Twistetal in der letzten Woche deutete sich an, dass wir einmal mehr mit einer völlig veränderten Mannschaft in Trendelburg antreten sollten. Die Ausfälle hier aufzuführen würde sicherlich den Rahmen sprengen. Gewarnt waren die Mannen um Coach Hartmann, der auch auf sein doppeltes Lottchen Lars Nöding verzichten musste, nicht erst seit der Punkteteilung im Trendelburger Derby.

So ging es dann bei bestem Wetter in den schönen Reinhardswald. Nachdem sich alle Mitspieler gegenseitig vorgestellt hatten ging es zur Begrüßung des Gegners. Und los ging die wilde Fahrt.

Im Angriff konnten wir zunächst über Einzelaktionen aus dem Rückraum zum Erfolg kommen. Allerdings hatte die, in den letzten Wochen, starke Deckung den Anpfiff offenbar nicht mitbekommen und so kamen auch die Reinhardswälder immer wieder zu einfachen Toren. Während der gesamten Spielzeit der ersten Halbzeit fand die Wehlheider Deckung eigentlich nicht statt und so ging es fast schon etwas unverdient mit einem knappen Rückstand in die Kabine.

Wer jetzt dachte, die Wehlheider werden einer Gehirnwäsche in Form der Pausenansprache unterzogen, der hatte recht. Allerdings blieb das Feuerwerk aus. Das einzig positive war in der zweiten Hälfte die Abwehrarbeit. Nur noch 5 zugelassene Gegentreffer sprechen eine deutliche Sprache. Und weil der Handballgott gerne mal kein Wehlheider ist, reicht eine solche Leistung eben nicht für zwei Punkte. Den schwindenden Kräften geschuldet kamen die Wehlheider nämlich selber nur noch zu 8 Treffern.

Man kann nun diskutieren, ob beispielsweise ein glasklares Tor, was aberkannt wurde, weil der Herr in Schwarz nicht genau sehen konnte ob der Ball im Tor war, die Entscheidung gebracht hätte. Nun hatten wir aber 20 Sekunden vor Schluss die Möglichkeit den Siegtreffer zu erzielen. Es gelang uns aber nicht mehr einen vernünftigen Wurf auf das Reinhardswälder Tor zu bringen. Und so wurde das Spiel mit einem Unentschieden beendet.

Fairerweise muss man an dieser Stelle aber erwähnen, dass wir mehr als einen Punkt in Trendelburg auch nicht verdient hatten. Mit mehr Alternativen im Rückraum wäre aber an diesem Tag auch ein doppelter Punktgewinn im Rahmen des Möglichen gewesen.

Am kommenden Samstag begrüßen wir die Gäste von der HSG Hofgeismar/Grebenstein III im heimischen Königstor. Im Hinspiel haben wir eine vermeidbare Niederlage einstecken müssen und haben somit einiges wieder gut zumachen. Um den Anschluss an den Tabellenplatz 3 nicht zu verlieren ist auch hier ein Sieg Pflicht. Unter der Woche heißt es also im Training wieder den Rhythmus zu finden.

Es spielten: Paul Brettschneider, Eugen Paschenko, Christian Wunschinski 8/4, Alexander Paschenko, Steffen Szameitat, Matthias Thonfeld 2, Maik Opitz 1, Hannes Bolte 3, Fritz Richter 2, Ilija Afanasyev 1, André Krug, Stephan Hartmann (n.e).

Trainer: Hardy Hartmann