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Finisher

Gerade zu Ende gegangen ist der MTB-Lauf „Rund um Zierenberg“ als Finale zum SKS-Rohloff MTB-Nordhessen-Cup und zur Rohloff SPEEDHUB Championship 2011 im. Die TGW nahm mit Jens (Lauftreff) und Roman (Jedermann-Sport) teil. Unterstützt wurden beide von Sebastian vom RC Harleshausen. Als der Startschuss um 9.20 zum Halbmarathon mit 53 km und 1280 Höhenmetern fiel, war klar, dass die Wettervorhersage auch an diesem Sonntag zumindest in Zierenberg komplett daneben lag. Die TGW fragte bei den beiden Sportlern im Ziel nach.

TGW: Hallo ihr beiden. Lecker seht ihr aus. Wie war die Strecke?

Jens: Eine einzige Schlamm-Katastrophe. Nicht nur, dass die Abfahrten wild waren und man sich vor knietiefen Schlammrinnen in Acht nehmen musste, vor allem bergauf war es unglaubliche Quälerei. Hätten wir im Voraus gewusst, dass solche Streckenbedingungen herrschen, wären wir wohl nicht angetreten.

Roman: Stimmt so, wobei wir jetzt glücklich sind, dass wir es dennoch getan haben. Aber wenn wir von MTB-Freaks hören, die die Strecke in etwas mehr als 2 Stunden fahren, dass die Streckenqualität die Schlimmste ist, die sie je gesehen haben, wird klar, dass das heute echt heftig war.

TGW: Apropos Zeit, zufrieden?

Roman: Absolut. 3 Stunden und 29 Minuten bei solch einem Umfeld – besser hätte es für mich fast nicht laufen können. Rundum glücklich also.

Jens: Geht so, ich habe 5 Minuten mehr als Roman gebraucht, habe mich aber auch mit einer Gruppe verfahren und konnte den Rückstand dann nicht mehr einholen.

TGW: Verfahren? Wie geht das denn?

Jens: Ein einziges Mal stand ein Hinweisschild falsch und schon fährt die ganze Meute in die falsche Richtung. Das hat uns mindestens 5 Minuten gekostet und ist ärgerlich.

Roman: Kann ich verstehen, Jens, denn du fährst normalerweise immer einen Tick schneller als ich und ich war auch hinter dir.

Jens: Ja, wir hätten unter normalen Umständen sogar zusammen finishen können.

TGW: Von der Orga aber schien es uns doch ziemlich gut zu sein, oder nicht?

Jens: Doch klar, keine Frage. War vollkommen OK. Nur dieses Malheur nervt natürlich.

TGW: Wie kamt ihr sonst mit der Strecke klar?

Roman: Ich fand die Steigungen nicht so heftig wie befürchtet, einzig diese Schlammwühlerei kostete Nerven und wenn du mitten im Wald richtig Stau hast, weil einige Mountainbiker nicht so ganz mit dem Schlamm zurechtkommen ist das schon ein wenig doof. Aber egal. Wir sind beide ohne Defekte durchbekommen und mit nur ganz wenigen Stürzen. Alles noch dran, Zeit OK, prima. Hat Spaß gemacht.

Jens: Gott sei Dank haben wir am Tag zuvor noch die Reifen auf Trecker-Niveau gewechselt. Mit unserer normalen Bereifung wäre es zum GAU gekommen. Und immerhin weiß ich jetzt, woher der Schreckenberg seinen Namen hat – war brutal bei dem Wetter da rauf.

TGW: Das hört sich doch alles ganz gut an. Noch mehr solcher Events für euch?

Jens: Nächstes Jahr die volle Marathondistanz mit 106 km. (lacht) Nein Quatsch, das war schon toll so. Davon können wir gerne mehr fahren.

Roman: Und am 3. September fahren wir zum Bildchen-Sprint nach Siedlinghausen. Leider ohne dich, Jens. Das wird auch ein Fest. 7.5 km mit dem Rennrad bergauf. Mit Startrampe und allem Pipapo. Das freut mich schon.

TGW: Na dann viel Glück euch beiden und anderen Radsportverrückten in der Jedermann-Abteilung und im Lauftreff.

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