Den Brocken bezwungen….

Den Namen „anspruchsvollster“ Marathon trägt der Harz-Gebirgslauf über den Brocken sicher zu Recht. So machten sich Armin, Norbert, Jens und Peter auf, sich den Namen „Brockenbezwinger“ redlich zu verdienen. Für den Lauf am 08.10. musste auch ein entsprechender Trainingsplan herhalten, der die Höhen und Tiefen des Habichtswaldes in allen Facetten berücksichtigte. Zweimal pro Woche statteten wir also dem Habichtsspiel oder der Firnskuppe einen Besuch ab und stärkten somit unsere Kraft und Ausdauer. Manchmal wurden wir dabei von Michael begleitet und seiner aufmunternden Art super motiviert. Den Namen „Habichtswaldbezwinger“ hatten wir uns schon verdient!

Gemeinsam mit Ulla, Petra R., Marion, Petra M., Angela, Frank und Renate fuhren wir bereits am Freitag Richtung Wernigerode. Eva musste leider wegen Zahnschmerzen und Andreas wegen Knieproblemen kapitulieren.

Nachdem die Hütten im Hasseröder Ferienpark bezogen waren, gab eine leckere Nudelparty mit mitgebrachten Soßen Bier und Wein (von dem Alkohol natürlich nur in Maßen).

Samstag, Marathontag. Alle standen früh auf, obwohl Wandern, Walking und die 11km-Strecke später anfingen. Pünktlich zum 9.00 Uhr Start hört auch der Regen auf. Ein Trompeter blies „Auf, auf zum fröhlichen Jagen…“. Das soll wohl ein Scherz sein! Die Jagd begann also. Die Jagd nach Ruhm und Ehre und nach dem inneren Schweinehund. Gemächlich ging es bis Ilsenburg bergan und dann kam der erste Vorgeschmack auf den Brocken. Die Steigung wurde steiler. Ab KM 16 setzte uns dann auch Schnee und Eis bei gefühlten -15° zu. Gelbe Plastikwesten sollten Frostbeulen abwenden. Auf dem Brocken angekommen, drückte jeder durch eine Berührung mit dem Gipfelstein seine Wertschätzung und Achtung vor dem Berg aus.

Wenn mache, so wie Peter, gedacht hatten jetzt ginge es nur noch bergab, der wurde bitter enttäuscht. Nach dem schweren Aufstieg folgten noch 3 mittelschwere Rampen. Erst 4 km vor Wernigerode ging es dann endgültig abwärts.

Im Ziel wurden wir dann von den „Kurzstrecklern“ erwartet.

Die Sportlerparty am Abend hatte eigentlich ihren Namen nicht verdient. Vermutlich wollte man testen, wie strapazierfähig die Läufer, Walker und Wanderer sind. Es war a…kalt.

Insgesamt war es aber ein super Wochenende. Ich danke allen, die für eine so harmonische und positive Stimmung beigetragen haben. Ergebnisse hier zum Nachlesen.