Lauftreff – Abschlussfahrt 12./13.11.2011

Samstag morgen, kurz nach sieben, es war kalt und nebelig. Mit 30 Teilnehmern an Bord startete Wolfgang den Bus zur Lauftreff Abschlussfahrt 2011. Obligatorisch gehört bei einer Lauftreffveranstaltung die Möglichkeit zur Teilnahme an einem Volkslauf dazu. Unser Ziel war St. Martin, ein kleines Dorf am Rande des Pfälzer Waldes. Dort fand zum 33. Mal der Martinslauf statt. Wegen des alljährlich dort stattfindenden Weinfestes ist der gesamte Ortskern für den Autoverkehr gesperrt und der TuS St. Martin nutzt dies für seinen Lauf. Für die Läufer galt es, 6 Runden a 1,3 km zu laufen, die Walker hatten 4 Runden zu bewältigen. Aber bevor es so weit war, bezogen wir erst einmal unser Quartier, dass Naturfreundhaus bei Edenkoben, mitten im Wald gelegen. Nachdem wir uns eingerichtet hatten, wurden die Sporttaschen gepackt und wir fuhren nach St. Martin. Um 14:00 Uhr fiel der Startschuss und die Läufer und Walker machten sich auf ihre Runden, was gar nicht so einfach war, denn gleich nach dem Start ging es mächtig bergauf. Nach dem Lauf war dann noch genügend Zeit zum Bummeln, Kaffe trinken oder für eine Weinprobe. Gegen 19:00 Uhr fuhren wir zurück nach Edenkoben, um dort im Pfälzer Hof gepflegt zu Abend zu essen. Nach dem Abendessen fuhren wir zu unserer Unterkunft und ließen den Abend mit einem gemütlichen Beisammensein ausklingen.

Der Sonntag war der Kultur vorbehalten. Nach dem Frühstück, ein paar liefen schon vorher durch den Pfälzer Wald, fuhren wir zur Kaiserdomstadt Speyer. Dort erwarteten uns zwei Fremdenführer, mit denen wir eine Stadtbesichtung machten. So erfuhren wir unter anderem, das der Dom zu Speyer das größte und bedeutendste romanische Bauwerk Europas ist. Nach der Führung, durch die wir zahlreiche interessante Details aus der abwechslungsreichen Geschichte der Domstadt erfuhren, gab es die Möglichkeit,  in Ruhe Mittag zu essen und in kleinen Gruppen die Stadt zu erkunden. Um 16:00 Uhr hieß es dann, ab nach Kassel.

Es waren zwei schöne Tage, ein großes Lob an Ulla und Lothar für die Planung und Durchführung und an Wolfgang, der uns souverän hin und wieder zurück brachte.