Auf den Spuren Bogoljubows

Am Sonntag, den 4 .März, machten sich Hannes Meyner, Klemens von Kiedrowski, Niko Luke und Thomas Fliegner auf den Weg nach Bad Homburg zur Hessischen Mannschaftsblitzmeisterschaft.

Leider musste Joachim Müller kurzfristig aus persönlichen Gründen absagen. Das bedeutete, wir würen die 11 Runden ohne Ersatzmann spielen müssen.

Die Mannschaftsaufstellung war sowieso etwas schwierig, es schien etwas die Begeisterung zu fehlen. Angekommen, mit unwesentlichen Richtungsirrtümern durch den Berichterstatter und dem Navi blieb uns trotzdem genug Zeit zur Anmeldung und einer Verschnaufpause. Allerdings mussten wir den Schock überwinden, das sich 26 Mannschaften angemeldet hatten und wir somit 25 Runden mit einer Pause zu absolvieren hatten.

Das reiche Bad Homburg hatte es versäumt, die Turnierleitung mit einem Mikro aus zu statten, und es dauerte etwas, bis sich das Rutschsystem, umständlich (wahrscheinlich von einem reinem Mathematik-Professor aufgestellt) durchsetzte. Im Anschluß an die Mittagspause ging es zügiger voran.

Caissa, unseren Konkurrenten, konnten wir im direkten Vergleich mit 3 zu 1 schlagen. Hauptthema von uns waren die verpassten Chancen und Einsteller, gegen ausnahmslos stärkere Gegner. 0 zu 4 verloren wir insgesamt fünfmal..

Hannes Meyner holte 8,5 Pkte., Klemens vom Kiedrowski und Niko Luke je 10 und Thomas Fliegner erzielte 6

So ging ein anstrengender Schachtag zu Ende – den meisten hat es gefallen. Der Sieger hat das Recht, im Bundesfinale anzutreten.

Übrigens war  Bogoljubow Mitglied im Bad Homburger Schachklub.

Rechtzeitig zum „Tatort“ waren wir zu Hause, trotz einer weiteren spektakulären „Umleitung“ durch den Berichterstatter, wodurch wir in Bettenhausen einfuhren.

Bericht: Thomas Fliegner.

 

 

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