Drei plus vier gleich zwei!

Mit dieser Formel liesse  sich der in der jumgen Vereinsgeschichte der Schachabteilung des TGW sicherlich einmalige Vorgang zum Saisonauftakt  der Bezirksliga-Ost beschreiben.

Am Sonntag konnte keiner der Stammspieler der zweiten Manschaft eingesetzt werden, weil ein Teil verhindert war und die anderen in der 1. Mannschaft in der Landesklasse Nord aushelfen mussten (bzw. zum Sieg aushalfen).

Die Prognosen vor dem Spiel waren klar: Bad Soden Allendorfs Dritte ist schlagbar.

So spielten am Brett 1 Marc aus der vierten und dann Peter, Thomas, Dieter Kaierle und Peter-Eduard aus der dritten Mannschaft.

Der Kampf dauerte fast 3 Stunden. Marc erwies sich als guter Kämpfer und gewann mit Schwarz  gegen seinen stärkeren Gegner beeindruckend, obwohl er sich selbst zunächst nicht im Vorteil sah. Peter remisierte gegen seinen Gegner, es gab keinen Vorteil für ihn – somit ein gerechtes Ergebnis.

Thomas an Brett drei  konnte als Schwarzer zwar leichte Vorteile für sich verbuchen, diese aber nicht zum Gewinn ummünzen – und es ging Remis aus. Zwischenstand 2 zu 1.

Dieters Gegner konfrontierte ihn mit einem Gambit, was er natürlich annahm. Ansonsten hielt er sich an modernste Grundsätze und verzichtetet u.a. auf die Rochade. In der scharfen Schlusstellung hatte aber sein Gegener die Oberhand, da dieser einen Zug früher mattsetzen konnte.

Peter-Eduard konnte einen Rückstand von einer Figur wieder wettmachen, verlor aber im weiteren Verlauf erneut eine Figur und musste aufgeben. Endstand 2 zu 3.

Schade, ein halber Punkt mehr hätte zum Unentschieden gereicht.

Bericht: Thomas Fliegner

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