Plätzchen, Patt, Pokale

Die Schachabteilung feierte am 17.12.2010 so einiges. Ein erfolgreiches und spaßiges zu Ende gehendes 2010. Dann Weihnachten mit der verdienten Spielpause bis zum 11. Januar 2011. Ab dann treffen sich die Spieler und die Spielerin aller Voraussicht regelmäßig in den neuen Räumen in der KITA am Heimbach. Auch das war ein Grund zum Feiern. Und last but not least wurden die Gewinner des Jahres mit Pokalen nur so überschüttet.

Außer Karl-Heinz Krause, der aus familiären Gründen nicht teilnehmen konnte, gab es im Vorfeld des Weihnachtsturniers keine Absagen, so dass wir mit 12 Teilnehmern rechneten und ein „Tandem-Turnier“ mit 2er-Teams spielen wollten. Aber das Wetter oder sonstige Widrigkeiten verhinderten die Teilnahme unseres Dieters aus Fuldabrück  (Dieter, wo warst Du? Wir haben Dich vermisst!). Was tun? Das Turnier war auf eine Teilnehmerzahl ausgerichtet, die sich durch 4 teilen lässt. Siegfried schlug die Karussellvariante vor, bei der die Spieler eine bestimmte Zeit eine Partie spielen, um danach auf Kommando einen Platz nach links zu rutschen – usw. Sozusagen „Die Reise nach Jerusalem“ mit garantiertem Sitzplatz. Der Vorschlag wurde von den Anwesenden freudig aufgenommen, nach 3 Runden mit witzigen Spielverläufen war der Reiz des Neuen verflogen. Zwei Teams probierten dann doch noch die Tandemgeschichte aus, während Michael ein Mini-Simultan gegen Siegfried und Peter anbot. Nach Genuß dieser Delikatessen gingen wir einhellig wieder zur bewährten Hausmannskost über – und die besteht nun mal aus Kampf Mann gegen Mann bzw. Frau gegen Mann. Die mitgebrachten Plätzchen und der von Michael gespendete Kasten Bionade hielten uns lange am Brett.

Jörg leitete dann im Laufe des Abends die Bescherung ein (nach der wohlverdienten Rauchpause). Der Weihnachtsmann hatte genau 12 Geschenke verpackt (Dieter, Deines wartet am Dienstag noch auf Dich) – von der Schachtasse über den Schachkalender bis hin zu Eröffnungsbüchern. Selbst Comics fanden sich im Gabenkorb (Haben Schachspieler etwa Humor?).

Im Anschluss erreichte der Abend einen letzten Höhepunkt mit der Verleihung der Pokale: Michael Mertens erhielt den mundbemalten, heftig zusammen geschraubten Wanderpokal für den Titel des (ersten) Vereinsmeisters der TGW-Schachabteilung. Auf seine Frage hin, ob er diesen, seinen ersten jemals gewonnenen Schachpokal, denn nach 3 Siegen behalten dürfe, entwickelte sich eine kurze Diskussion: Müssen etwa alle 48 Felder des Pokals belegt sein, oder reichen 11 Jahre hintereinander zum Erwerb des Pokals? Die Runde einigte sich darauf, dass nach 9 Jahren – wenn alle schwarzen Felder auf dem Pokal mit Vereinsmeisternamen geschmückt sind – gezählt wird, wer die meisten Siege aufzuweisen hat. Der bzw. die darf dann Ende 2018 (!) den Pokal behalten.

Der zweite Pokal war ein doppeltes Unikat, so unsinnig diese Wortschöpfung auch sein mag. Ein Trum… äh… Turm aus Holz aus Jörgs Kunsthandwerksschmiede, auch ein Wanderpokal, liebevoll vom Schöpfer mit der Kettensäge bearbeitet – für den Pokalsieger Vincent Kirchner vom Schachverein „Kleiner König Heckershausen“. Damit sich der Pokalsieger auch etwas auf das Regalbrett stellen kann, hat Jörg gleich einen Babyturm mitgeschaffen (Kreator!), den Vincent bei einer geplanten Übergabe der Reliquien im Januar 2011 für immer behalten darf. Ein Kuriosum: Frank bestellte beim Gravurshop die Messingschilder für den Pokal online. Die Bestellung enthielt den Text „Schnellschach-Pokal“, geliefert wurde „Schnellschnarch-Pokal“. Und sicher sind einige von uns Schachspielern auch in der Kunst des Schnellschnarchens begabt, aber mal ehrlich: dafür gleich einen Pokal überreichen? Ne. Jörg entschied aber sofort: Das Schild muss auf den Pokal! Frank stellte Mängelrüge beim Gravurshop, das richtige Schild wurde mittlerweile kostenneutral geliefert und zusätzlich auf den Pokal genagelt.

Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch allen, die diese Zeilen lesen!
Euer Frank.

p.s.: am Dienstag, den 21. Dezember, findet von 18 – 19:30 Uhr letztmalig in diesem Jahr das Schachtraining mit Klemens statt!

Leave a Reply

You can use these HTML tags

<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>