Sieg und Unentschieden zum Auftakt der Saison

Die TGW-Schachmannschaften punkteten am Sonntag, den 9.9.12.

Erste Mannschaft: ein lachendes und ein weinendes Auge…

Bretter 1-5: rechts von vorn: Klemens, Patrick, Michael und Lars.

Die Trauben hängen in der Nordhessenliga (NHL) doch etwas höher. Dies musste die Erste mit ihren 4 Neuzugängen in Ahnatal bei der dortigen ersten Mannschaft erfahren. Der Gegner hatte sich in der letzten Saison so gerade mal  in der Klasse gehalten und galt im Vorfeld als durchaus schlagbar. Aber sehr schnell lagen wir durch 2 Eier von Ulli und Uwe an Brett 8 und 7 hinten. So hechelten wir den Punkten den ganzen Wettkampf hinterher. Frank konnte recht souverän verkürzen, aber Michael verdaddelte sich im Zentrum, was sein Gegner mit einem erfolgreichen Gegenspiel bestrafte. 1:3… Lars verkürzte stark auf 2:3, Neuzugang Patrick erzielte ein achtbares Remis gegen den starken Dr. Schnellenpfeil. Die beiden letzten Partien von Maurice (Brett 6) und Klemens an Brett 1 liefen noch. Maurice stand im Turmendspiel schlechter und bot nach Rücksprache seinem Gegner Remis an. Der lehnte nach einigem Nachdenken ab, Ahnatal wollte gewinnen. Aber nach einigen weiteren Zügen drehte sich die Lage auf dem Brett, Maurice stand besser, worauf sein Gegner die Hand ausstreckte und „na gut, Remis“ sagte. Maurice willigte reflexartig ein. Jetzt musste Klemens, der die erste Zeitkontrolle haaaaarscharf geschafft hatte, einen vollen Punkt erobern. Dies gelang ihm unter Beachtung einiger Dauerschachdrohungen im Damenendspiel überzeugend. Endstand: 4:4. Nicht verloren! Nicht gewonnen…

Brett 8 bis 6: vorne links Ulli Rehbein, dahinter Uwe Pichl.

Bericht: Frank

 

Zweite Mannschaft: Der Underdog biss zu!

Die nominell stärkeren Schachköpfe aus Hann.-Münden bleiben unser Lieblingsgegner. Nachdem wir das Spiellokal in der Nähe von Hedemünden ausfindig gemacht hatten, konnte als erste Eva an Brett 5 einen vollen Punkt erspielen, was einigen Druck von der Mannschaft nahm. Rezept: Dame erobern und dann nichts mehr anbrennen lassen. 1:0, bravo Eva, stark gespielt! Alldieweil zeigte Dieter am 4. Brett, wie man einen sehr jungen Gegner ganz alt aussehen lässt: souverän coole Züge mit Schwarz gegen ungestüm heranstürzende Weißlinge, zack -und 2:0 für uns, well done Dieter! Und so sollte es weitergehen. Nach einer Stunde siegte auch unser erstes Brett. Peter N. benötigte  nur einen verwegenen Halbzug, sein Gegner blieb gleich lieber fern. 3:0, der Sieg war unser! Wesentlich länger und zäh kämpfte Markus an Brett 2 gegen seinen Englisch-spielenden Gegner. Aber da wir eh schon gewonnen hatten, bot er ihm gentle-like den Sieg an, was liebend gern angenommen wurde. 3:1. Damit der sonnenreiche Tag aber gänzlich dem Schach gewidmet blieb, spielte Peter B. am 3. Brett fast 5 Stunden und 70 Züge, um ein Remis zu erquetschen. Warum er nicht einfach zeitig gewann, bleibt sein Geheimnis. 3,5:1,5. Hallo Tabellenplatz eins: wir verweilen hier, es ist so schön!

Bericht: Peter Barchfeld.