TGW-Achter hat weiter die Nase vorn.

Wir führen die Norhessenliga weiter an …  Am Sonntag, den 10. März, konnte die 1. Mannschaft der TGW-Schachabteilung auch beim Homberger SC den knappen Abstand zum Zweiten der Liga, dem SC Eschwege, halten. Dabei hatten wir diesmal das Glück der Tüchtigen.

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Bretter 1-4 lassen die Synapsen feuern… Vorne rechts Klemens von Kiedrowski, dahinter Patrick Francis, dann Michael Mertens und ganz hinten rechts Lars Ratschke.

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Auch an den hinteren Brettern dampft es mächtig unter der Schädelplatte. Vorne rechts (verdeckt…) Ulli Rehbein, dahinter Uwe Pichl, dann Maurice Schirra.

Spielort war das Gasthaus „Krone“ in Homberg-Wernswig. Die Fahrt dauerte knapp 40 Minuten. Da wir 20 Minuten zu früh am Spielort waren und die Eschweger noch die Bretter aufbauten, nutzten einige von uns die Chance, den Kneipen-Kicker zu malträtieren. Patrick und Uwe spielten Frank und Lars bei ihrem 6:2-Sieg locker an die Wand. Die Revanche mit der Umstellung  – Lars hinten, Frank vorne – schien zu gelingen, gingen beide doch schnell mit 4:1 in Führung. Doch dann hieß es, sich an die Bretter zu begeben …

Wir erinnerten uns zügig daran, weshalb wir eigentlich die Reise in die Schwalm angetreten hatten: Punkte sollten gesammelt werden, mindestens 4. Beide Mannschaften konnten in Stammbesetzung antreten, und so entwickelte sich von Beginn an ein zäher Kampf. Nach ca. 3 Stunden Spielzeit fielen die ersten Entscheidungen. Patrick an 2 konnte mit Schwarz ein achtbares Remis gegen den starken Beutelhoff erringen, auch Frank an Brett 5 war mit der Punkteteilung gegen seinen höher wertigeren Gegner Pfaff sehr zufrieden. Unser Spitzenmann Klemens kam am 1. Brett nicht über ein Remis hinaus, die Partie wurde noch lange danach von vielen Experten analysiert. Dann endlich die Führung: Michael Mertens bestätigte durch sein Matt gegen Mannschaftsführer Frank Jäger-1 (es gab tatsächlich zwei Frank Jägers in der Homberger Mannschaft, Cousins…) seinen derzeitigen Lauf! 2.5:1.5 um 17:20 Uhr.

Ulli brachte uns am 8. Brett endgültig auf die Siegerstraße. Er gewann an Brett 8 gegen Frank Jäger-2 einen Bauern, danach patzte sein Gegner irgendwann heftig und gab dann auf. Ein Punkt noch, und wir würden als Sieger zurück fahren! Und den holte unser Top-Scorer Uwe an 7 gegen Thorsten Schmehl – dabei hatte er Glück, dass sein Gegner ein Patt bzw. Dauerschach übersah! Um 18 Uhr konnte uns nun keiner mehr den Sieg nehmen.

Aber die beiden restlichen Partien zogen sich in die Länge. Youngster Maurice an 6 hatte ein eigentlich verlorenes Endspiel mit 1 Turm gegen Springer und Läufern bei beidseitigen Bauern auf der Platte, bot 2 x vergeblich Remis an, wanderte dann mit König und Freibauern ins feindliche Lager und drohte, den Bauern umzuwandeln. Der bislang in der Saison sehr erfolgreich spielende Gegner Wiegand erlitt einen Schock und gab auf, weil er meinte, Matt zu gehen. Stimmte aber nicht. Auch hier also etwas Glück…

Lars setzte den Homberger Mister-100-Prozent Mittendorf (jetzt 6 Punkte aus 6 Partien!) von Beginn an mächtig unter Druck, wollte dann aber schön gewinnen, anstatt sich mit einem Mehrbauern zu begnügen und musste um 19:20 Uhr wegen kommenden Matts aufgeben.

Also: Schwein gehabt, Endstand 5.5:2.5. Es hätte auch ein 4:4 geben können. Aber selbst damit wären wir zufrieden gewesen.

Die Heimfahrt erfolgte gut gelaunt trotz des wieder erstarkten Winters.

Den erfreulichen Tabellenstand und Detailinformationen findet Ihr wie gehabt unter:
http://www.schachlinks.com/cgi-bin/admin/swiss_iframe.cgi?action=tab_auflistung&turnier_id=2080&session_key=yfzw713hcjn

Am kommende Sonntag, den 17. März, holen wir unser Nachholspiel in Korbach nach – wenn wir bei den Wetterverhältnissen diesmal dort ankommen…

Euer Frank.