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Wahnsinn

Am Sonntag den 19.02. 2017  fand in den Bürgerräumen Wehleiden die 7.Runde der Kreisliga-Ost statt.

Die TGW-4 spielte gegen die 4. Mannschaft vom Kasseler Schachklub und wir, die TGW-3, mussten gegen den Tabellenführer Sfr. Emstal/Wolfhagen-3  antreten.

Im Vorfeld führten Grippewelle, andere Krankheit und Gründe zu weiteren grauen Haaren bei den Mannschaftsführern: Sowohl die 3. also auch 4. musste ersatzgeschwächt antreten.

In der dritten Mannschaft gelangt es uns, unseren stärksten Spieler, Klemes von Kiedrowski, zu gewinnen.

Kurz vor Beginn, die Nervosität lag in der Luft, stellte Joachim fest, dass er jetzt mit  Weiß spielen sollte und er sich doch auf Schwarz vorbereitet hatte. Die Mail mit der  Korrektur hatte er leider nicht gelesen. Also trainierte mit ihm Peter seine Farbe. Beim Einstellen der Uhren stellten wir fest, dass keiner den Modus kannte; wir probierten es mit der Nr. 8, was sich als korrekt erwies.

Ulli, Nigel, Frank.B. und sein Sohn begleiteten uns als Zuschauer.

Nun, die Bretter wurden freigegeben und der Kampf begann.  Zunächst ein Kurzbericht vom Kampf der TGW-4, da der übliche Berichtersatter krank ist:

Slobo hielt seine Partie remis. Während Dietmar gewann, musste Heike aufgeben, ihr Gegner zauberte einen Mattangriff aus dem Hut. Also stand es 1,5 zu 1,5 . Nun kam alles auf Evas Partie an. Das  Daumen drücken half leider nichts – eine taktische Kombination zwang sie zur Aufgabe.  Somit ging der Kampf mit 1,5 zu 2,5 zugunsten der jungen Mannschaft vom KSK aus.

Was die Dauer und Qualität der Partien anging, gab unser Kampf schon einen Vorgeschmack  auf die Bezriksliga.

An Brett 4 stürmte Joachim mit der „falschen Farbe“ so ungestüm auf seine 22 Jahre alten Gegner Landgrebe los, dass dieser keine Chance hatte und um 15:45 Uhr aufgab.

Es stand 1:0  für uns!

Thomas am Brett 1 hatte es mit Taler zu tun, dem anderen 22 Jahre alten Spieler. Er bot seinem Gegner nach 19 Zügen remis an, was dieser aufgrund der Mannschaftssituation ablehnte. Nachdem Thomas einen  Bauern einstellte, sah es nicht mehr so gut für ihn aus. Der Gegner gewann noch einen Springer und der Verlust war in greifbare Nähe gerückt. Sein König war aber schneller bei den gegnerischen Bauern und nun dachte er, ein Remis zu erreichen. In der späteren Computeranlyse bestätigte die Blechkiste: Die Stellung ist ausgeglichen. Als Thomas den Gewinnweg fand, nahm sich sein Gegner sehr viel Zeit, konnte aber keine Verteidigung finden und gab auf. Im anschließenden Gespräch über die Partie fanden beide  diese sehr interressant. Klemens fragte verwundert: „Wie? Die hast Du noch gewonnen?“ Tja.
2:0 !! für uns.

Peter an Brett 2 hatte keine Mühe mit seinem Gegner und stellte mit einem Remis den Gesamtsieg sicher. Allerdings bemerkte er, er habe sich wohl im Anfang etwas zu passiv aufgebaut, sonst wär mehr drin gewesen.
2,5 : 0,5 !!! für uns.

Klemens, der seinen Gegner immer unter Druck setzte, erkundigte sich dann nach dem Zwischenstand, um dann die Partie fort zu setzen. Der Gegner ließ sich erst um 18:45 Uhr und durch drei Freibauern überzeugen… zu folgendem Endstand:
3,5 zu 0,5  !!!!

Wer hätte das gedacht, dass wir den Tabllenführer schlagen können und damit den Aufstieg jetzt zwei Runden vor Schluß schon sicher gestellt haben. Danke Männer für Euren Einsatz.

Bericht: Thomas Fliegner.

 

 

 

 

 

 

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