Zweite patzt – Erste bleibt stecken.

Auf der Heimfahrt gab es tröstenden Sekt...

Auf der Heimfahrt gab es tröstenden Sekt…

Wir hätten ….

Bericht der Zweiten vom 3. Spieltag am Sonntag, den 9.12. in der Kreiliga-Ost

Wir hatten uns am vorletzten Sonntag soviel vorgenommen, wir wollten rotieren und brillieren und an Hand der  nüchternen DWZ-Zahlen unseres Gegners wäre auch einiges möglich gewesen.  Dann kam alles ganz anders:  Markus, Slobodan und Harald fanden es richtig, ihre Prioritäten außerhalb der Schachwelt zusetzen, so dass wir letztendlich froh waren alle Bretter besetzen zu können.

Dieter, unser größter Hektiker,  hätte sicher gewonnen, wenn es darum gegangen wäre 24 Züge möglichst schnell auszuführen, leider ging es auch an Brett 3 ums Mattsetzen.  Das war aber nicht weiter  tragisch da Eva mit ihrer Wunschfarbe schwarz nur wenig später ihren Sieg  souverän erspielt hatte.  Eva, ab sofort darfst du immer schwarz haben.

Jörgs Remis-Vorschlag hielt ich nach kurzer Abstimmung für verfrüht. Standhaft wie er nun mal ist, musste er mir aber beweisen, dass sein Vorschlag gut war. Vermutlich hat er aus Trotz verloren.

Nun lag es wieder alles an den beiden Peters, die aus taktischen, strategischen und irritativen Gründen am ersten und zweiten Brett  getauscht hatten. Peter Eduard konnte seinen Sieg auf `Birds´-Schwingen ruhig und sicher nach Hause bringen und hat damit sicher alle internen Kritiker dieser Flugroute verstummen lassen – jedenfalls bis zum nächsten Mal.

Peter Bs.  Einstand am Spitzenbrett gegen den Spitzenspieler und Mannschaftsführer Marc S. war lange Zeit erfolgsversprechend. Leider nicht lange genug. Denn trotz und hoffentlich nicht wegen seines geheimnisvollen sizilianischen Najdorf-Systems oder gar der Najdorf-Variante im Sizilianer war er zum Schluss selbst der Irritierte musste sich geschlagen geben.

2 : 3 für die Zweite vom Mündener SC. Da es an diesem traurigen Sonntag gewaltig geschneit hat, hätten wir wohl besser Schlittenfahren sollen. So bleibt uns nur der Trost, dass keinerlei Abstiegsgefahr besteht. So long  …

Peter Eduard

 

Wir haben nicht …

Bericht über den Wettkampf Korbach II – TGW I in der Nordhessenliga am 9.12.

Mannschaftsführer Frank kam erst einen Tag vor dem Spiel aus seinem Urlaub zurück. Ulli übernahm mit all seiner Routine von über 100 Turnieren seinen Part. Angesichts der Wetterwarnung mit Eisregen und Schnee überredete er die anderen, mit dem Zug die vernünftige Anreisemöglichkeit zu wählen. Selbst Patrick ließ sich im letzten Moment überzeugen, nicht im Cabrio zu fahren!

DSCI1286 DSCI1287 DSCI1285 DSCI1284

So trafen wir uns um 12.20 Uhr vor dem Wilhelmshöher Bahnhof – siegesgewiss, stolz in der Brust. Aber die Fahrt endete im Bahnhof Bad Arolsen, ca. 15 km vor unserem Ziel. Vor uns musste eine liegen gebliebene Bahn abgeschleppt werden … Dies dauerte letztlich so lange, dass wir den Kampf absagen und unverrichteter Dinge die Heimreise antreten mussten. Ein dicker Dank an unseren fairen und netten Gegner, der sich mit einer Verschiebung des Wettkampfs ins nächste Jahr einverstanden erklärte. Unser direkter Konkurrent um den Aufstieg Eschwege war da mit Homberg weniger gnädig und ließ sich ein kampfloses 8:0 verbuchen. Nun, im Wettkampf am 20. Januar 2013 gegen die besagten Eschweger werden wir sehen…

Euer Frank Huneck