3-1 Niederlage in Saarlouis

VSG Saarlouis – TGW; 3:1, 25:22, 22:25, 25:20, 25:22; 98 Minuten

„ Mit dieser personellen Situation ist das ein beachtliches Ergebnis, hinter dem wir uns nicht verstecken müssen. Es hätte uns schlimmer erwischen können“, so der erste Kommentar von Trainer Fredy Zech nach dem Spiel gegen den Tabellenzweiten aus dem Saarland. Nachdem sich am Freitag  Evis Hofverberg noch verletzt gemeldet hatte, Julia Dehnert, Asja Heinrich und Libera Julia Wagner beruflich unabkömmlich waren, musste sich die sowieso schon personell geschwächte erste Damenmannschaft noch Verstärkung aus der Bezirksoberligamannschaft der TGW holen, um mit einem spielfähigen Team nach Saarlouis reisen zu können. Sabrina Haensel aus der zweiten Damenmannschaft ergänzte dann das Team und war eine Verstärkung in der Ballannahme und zeigte für diese spontane und schwierige Aufgabe eine sehr gute Leistung. „ Sie hat ein gutes Spiel gemacht“, lobte Trainer Fredy Zech den sicher nicht ganz einfachen Einsatz. „Auch der Block war in diesem Spiel besser als in den vergangen Spielen. Wir haben gegen diesen angriffstarken Gegner den ein oder anderen wichtigen und anschaulichen Blockpunkt gemacht“, so Mittelblockerin Tine Selle. Gleich zu Beginn setzte die TGW den Gegner mit guten Aufschlägen unter Druck. So konnten die Saarländer nicht immer einen guten Angriff aufbauen. Aber auf der anderen Seite war der eigene Angriff oftmals zu schwach, um eigentlich jeden bis zu letzt hart umkämpften Satz  für sich zu entscheiden. Auch kam die hochgewachsene und sprunggewaltige Schnellangreiferin Stefanie Höwer ab dem dritten Satz immer besser ins Spiel und schlug auch bei gut gestellten Block den Ball einfach über den Block ins Feld. In der Feldabwehr konnten in diesen Situationen besonders Kim Schröder und Kirsten Zech noch Bälle im  Spiel halten. Letztlich war aber die niedrige positive Angriffsquote im ersten und zweiten Angriff der Grund, warum die TGW nicht mindestens noch einen Satz gewonnen hat. Aber solche Situationen  kann man nur mit vielen Leuten im Training üben, und dass lässt die personelle Situation der TGW in dieser Saison kaum zu.