Volleyball – Regionalliga Damen siegen im Saarland

TV Lebach – TGW; 21:25, 25:14, 13:25, 17:25; 84 Minuten.

 

Mit einem wichtigen Sieg und dem Anschluss an die Tabellenspitze kehrte die TGW  in der Nacht zum Sonntag aus dem Saarland zurück. Viele kleine Katastrophen im Vorfeld des Spieltages ließen alles andere erwarten, als diesen klaren Sieg.

 

Aber nun der Reihe nach.

 

 Die Pechsträne begann, dass gleich Spielerinnen aus der bisherigen Stammsechs ersetzt werden mussten. Außenangreiferin Samira Fromm und Libera Julia Wagner, konnten wegen Krankheit nicht mitfahren. Einer Spielerin wurde kurz vor der Abfahrt das Auto aufgebrochen und der Busfahrer wählte eine unglückliche Route, so dass die TGW etwas verspätet in der Halle eintraf.

 

Bei so viel „Unpässlichkeiten“ sagten sich die Spielerinnen aber: „Jetzt erst recht“, spielten befreit auf und starteten souverän und sehr stark im ersten Satz – Ballannahme und Feldabwehr agierten sehr stark und in guter ZUsammenarbeit. Zwar konnte ein acht Punkte Vorsprung nicht gehalten werden, aber der Satz wurde trotzdem sicher gewonnen.

Im zweiten Satz war das Team wie verwandelt. Die Eigenfehler steigerten sich, man ging nicht mehr so konsequent zu den Bällen und gleichzeitig erhöhte der Gegner seinen Druck mit den Aufschlägen. „Da sind wir schon ein bischen untergegangen“, so Trainer Fredy Zech zum Verlust des zweiten Satzes.

Im dritten Satz wieder das umgekehrte Bild. Nach 20 Minuten konnte die TGW durch starke Angriffe und einer guten Feldabwehr den Satz mit 25:13 für sich entscheiden.

Diese Spielstärke nahmen die Damen mit in den vierten Satz und führten schnell mit 8:2, wohl zu schnell, den der TV Lebach kam noch einmal auf 12:10 heran, weil der Block der TGW Damen schwächelte. Aber dann spielten die Damen wieder ihre Angriffstärke aus und ließen sich die Führung nicht mehr nehmen.

 

 „Dieser Sieg wiegt doppelt; sind wir doch ersatzgeschwächt angetreten und Zuspielerin Kim Schröder war auch immer noch gesundheitlich angeschlagen. Auch freut es mich für Sarah Jakob, die als Libera ein ganz starkes Spiel geliefert hat“, so ein glücklicher Trainer nach dem Spiel.