Volleyball – Regionalliga Damen verliert ersatzgeschwächt im Saarland

VSG Saarlouis – TGW; 3:1; 25:18, 25:21, 20:25, 25:21.

 

„Für die Verhältnisse, wie wir hier angereist sind, haben wir gut gespielt“, so Trainer Fredy Zech nach der Niederlage gegen den Tabellendritten VSG Saarlouis. Ein Drittel der Mannschaft konnte aus krankheits- oder beruflichen Gründen nicht mit ins Saarland reisen. „So fehlen natürlich Wechselmöglichkeiten um Spielerinnen zu entlasten und taktische Wechsel vorzunehmen“, ergänzt der Trainer. Es war trotzdem ein hochklassiges Spiel und der Mannschaft zollt ein dickes Lob. Viele lange Ballwechsel zeichneten die Begegnung aus. Aber zu oft war der Block mit der hohen Abschlaghöhe des Gegners überfordert. Die Saarländer waren im Schnitt einen Kopf größer. Im ersten Satz konnte man bis zum Stand von 5:5 gut mithalten, war ebenbürtig. Dann häuften sich die Aufschlagfehler und der Angriff war zu schwach. Im zweiten Satz wurde es besser, aber noch nicht entscheidend. Die Aufschläge waren zu schwach, um den harten Angriff des Gegners zu entschärfen, aber die Mannschaft gewann an Selbstvertrauen, die Abwehr war erfolgreicher. Das machte sich im dritten Satz bezahlt, der insbesondere durch platzierte Aufschläge und gute Angriffe gekennzeichnet war. Verdient wurde er gewonnen. Diese gute Leistung konnte mit in den vierten Satz genommen werden, bei dem sogar eine 13:8 Führung herausgespielt wurde. Aber das Team war noch nicht eingespielt genug, um diesen Vorsprung mit ins Ziel zu retten. Es  machte sich bei den Kasselerinnen die geringe Anzahl von Trainingseinheiten bemerkbar. Dreimal konnten sie trainieren und davon nur einmal mit Zuspielerin Kim Schröder, die sich am Handgelenk verletzt hatte. „Mit so einem Minimalaufwand kann man auch nicht gegen einen hochklassigen Gegner gewinnen.“, erklärt Lisa Schmidt.