Volleyball Regionalliga – Mit Personalsorgen nach Wiesbaden

Zum vorletzten Spiel in der Hinrunde der Regionalliga, muss die TGW zum Aufsteiger aus der Oberliga Hessen, dem VC Wiesbaden reisen.

Die Bundesligareserve aus Südhessen hat einen guten Start in der höheren Liga an den Tag gelegt, befindet sich auf dem sechsten Tabellenplatz  und hat auch schon Mannschaften geschlagen, gegen die die TGW verloren hat.

 

 „Die sind ganz schön stark“, so Außenangreiferin Evis Hofverberg und in der momentanen personellen Verfassung der TGW, sicherlich kein leichter Gegner.

 

Asja Heinrich fällt mindestens fünf Wochen aus, Conny Wilke bis Ende des Monats. Dafür ist Libera Julia Wagner wieder an Bord, die aber noch nicht ganz fit sein könnte Insgesamt macht insbesondere das Zuspiel Trainer Fredy Zech Sorgen. Zuspielerin Kim Schröder konnte von neun Trainingsterminen in den letzten drei Wochen nur zwei wahrnehmen und das auch nur in gesundheitlich angeschlagenen Zustand. „Hierunter leidet nicht nur die persönliche Leistungsfähigkeit, sondern auch der notwendige Abstimmungsprozess mit den Angreifern kann nicht stattfinden“, erklärt Trainer Fredy Zech.

Zwar bereitet sich die Mannschaft auch auf der Zuspielsituation mit Jenny Kotz vor, die fehlt dann aber auf der Diagonalposition.

 

 „Zur Zeit stopfen wir nur Löcher und müssen wo anders wieder welche aufreisen und das schon seit dem Spiel gegen Düppenweiler“, formuliert Außenangreiferin und Herderschülerin Lisa Schmidt, die bis auf das Zuspiel auch schon alle Positionen gespielt hat.

 

So heißt es, gegen diesen Gegner nicht nur mit Kampf die schwierige Personalsituation auszugleichen, sondern im individualtaktischen Bereich, insbesondere das eigene Aufschlagspiel zu stärken und die Eigenfehlerquote, hauptsächlich am Netz, zu reduzieren. Gegen Düppenweiler war auch zu beobachten, dass es von spielentscheidender Bedeutung ist, den ersten Angriff, mehr als sonst, in einen direkten Punkt zu verwandeln.