Volleyball – Regionalliga muss ins Saarland reisen

Am kommenden Sonntag muss das Regionalligateam der TGW ins saarländische Lebach reisen.Die Saarländer sind letzte Saison nur knapp dem Abstieg entgangen und stehen derzeit mit einem ausgeglichenen Punkteverhältnis auf Platz sechs, direkt hinter der TGW. „Die Mannschaft ist schwer einzuschätzen: Einerseits hat sie bisher die Mehrzahl der Siege gegen die Aufsteiger der Liga erzielt, aber auch gegen den derzeitigen Tabellendritten. Das heißt, es ist Vorsicht geboten. Mir ist jetzt schon klar, dass wir nur mit einer 100% Leistungsbereitschaft aller Spielerinnen gewinnen können!“, so Trainer Fredy Zech.

Einfach wird das nicht, hat die TGW doch zur Zeit mit zwei wesentlichen Problemen zu kämpfen: Sie hat zwei Spiele infolge verloren und muss aufpassen, nicht in einen Abwärtstrend zu geraten, den dieses Team nicht verdient hat. Im Weiteren ist Zuspielerin Kim Schröder immer noch nicht vollständig genesen und fehlt seit einer Woche im Training. Dadurch können wichtige Spielzüge und taktische Maßnahmen nicht einstudiert werden.

„ Das derzeitige Training ist eher eine Sammlung von ständigen Kompromissen, weil immer ein anderer Spielerkader zur Verfügung. So ist der Anschluss an die Spitze schlecht zu halten“, erklärt der Trainer.

Trotz dieser widrigen Umstände, muss das Team unbedingt die Erfolgsquote des ersten Angriffes steigern, um siegreich zu sein. Hier reicht fast schon, wenn die Trainingsleistung am Spieltag umgesetzt würde. Auch die Aufschläge sind in der letzten Zeit insgesamt zu schwach, um einen Druck auf den Gegner aufzubauen. Hier muss die TGW, die gute Spielerinnen auf diesem Gebiet hat, mehr mentale Stärke zeigen. Insgesamt ist das Team für den kommenden Spieltag zuversichtlich.