Volleyball Regionalliga – Personalsorgen setzen sich in Wetter fort

Zum ersten Spiel der Vorrunde muss die TGW zum TV Wetter reisen, der momentan, ebenfalls wie die TGW, mit drei verlorenen Spielen, den zweiten Tabellenplatz inne hat.
Mit einem Sieg könnte die TGW fast bis zu Tabellenspitze vorstoßen.
Aber ist dies überhaupt realistisch? Die Zeichen stehen schlecht für das nordhessische Team. Zuerst drängen die Mittelhessen, die aus der Bundesliga abgestiegen sind, auf eine Revanche, haben sie doch das Hinspiel überraschend, aber verdient, 2:3 gegen die TGW verloren.

Was kann die TGW dieser motivierten Truppe entgegen stellen. Objektiv nicht viel! Seit Wochen trainiert die TGW fast ohne Zuspielerin, die sich von Krankheit zu Krankheit schleppt und Besserung nicht zu erkennen ist. Dieser Trainingsrückstand lässt sich nun auch durch die Beste Taktik nicht mehr kaschieren und auch beste Angriffsleistungen können kaum erbracht werden. Das Ersatzzuspielerin Conny Wilke sich bis Jahresende auf Krücken fortbewegt, macht die Sache nicht besser.
So ruhen die Hoffnungen des Trainers auf Jenny Kotz, die sich derzeit aber auch im Krankenstand befindet!

„Da muss man sich schon von der Trainerebene wegbewegen und zum Wunderheiler werden, um Lösungen zu suchen“, äußert sich eine angespannter Trainer Fredy Zech.

So bleibt den Kasselern nur die Arbeit an den anderen kleinen Problemchen, um den Gegner unter Druck zu setzen. Da wären auf jeden Fall die Aufschläge, die an Gefährlichkeit auf jeden Fall zunehmen müssen, will man den Ansatz einer Angriffslust entwickeln. Diese muss sich fortentwickeln in einem bissigen Block und einer Abwehr, die versucht auch unmögliche Bälle rauszukratzen und für die Spieler spielt, die krank sind, Trainingsrückstand haben oder auf Krücken herum laufen! So drücken wir die Daumen, für einen glücklichen Ausgang eines schwierigen Spieles.