Wanderung: Um und auf den Ofenberg bei Wolfhagen

Am 05. Juni 2011 traf sich die Wandergruppe um 8:00 Uhr am ICE-Bahnhof in Wilhelmshöhe und fuhr um 8:19 Uhr mit dem Regional Express der Kurhessenbahn nach Wolfhagen. Um 8:50 erreichten wir den Bahnhof und hier begrüßte uns nochmals Karl-Heinz Krause, der die heutige Wanderung führte und beschrieb uns die von ihm geplante Wegstrecke.  So gegen 9:00 Uhr begannen wir mit unserer Wanderung. Über die Bahnhof- und die Ofenbergstraße, es ging immer leicht bergauf, erreichte die Gruppe den Wanderweg, der unterhalb des Ofenberges in Richtung Kreisstraße 102 und der Hessenklinik führte. Nach dem Überqueren der Landstraße und immer den 523 m hohen Isthaberg vor Augen wanderten wir in Richtung des Dorfes Philippinenburg, dass jetzt ein Stadtteil von Wolfhagen ist. Wir gingen nicht in den Ort hinein, sondern schwenkten nach links und kamen auf einen Wiesenweg, der unterhalb des Helfenberges verlief. Auf dem Helfenberg stand früher eine Burg, von der aber heute kaum noch etwas zu sehen ist. Aufgrund der heftigen Sonneneinstrahlung und der hohen Temperatur schon so früh am Morgen gingen wir nicht auf den Berg, sondern machten um 10:30 Uhr im Schatten von Buschwerk und kleinen Bäumen unsere erste Ess- und Trinkpause.  Von hier aus, genossen wir eine herrliche Aussicht und einen schönen Rundblick über das Wolfhager Land. Es wurde immer wärmer und schwüler, deshalb ließ uns Karl-Heinz abstimmen, ob wir zur Mittagszeit in dem Ausflugsgasthaus ‚Rasenmühle‘ eine Kleinigkeit essen wollten. Natürlich waren alle Wanderinnen und Wanderer dafür und mit so einem Ziel vor Augen, setzten wir nach einer halben Stunde Pause unsere Wanderung fort. Unterhalb des Knechteberges erreichten wir wieder ein schattiges Waldgebiet und kamen danach beim Schützebergerhof  ins Tal der Erpe. Wir folgten dem Bachlauf  bis zum Gasthaus. Hier kehrten wir zu unserer Mittagsrast ein und alle fanden auf  der Dachterrasse ein schattiges Plätzchen. Pünktlich um 12:00 Uhr wurde uns das Essen serviert, die meisten von uns haben ein Pfannkuchen-Gericht bestellt. Nachdem wir uns alle gestärkt und erholt hatten, setzten wir gegen 12:30 Uhr auf dem Märchenlandweg unsere Wanderung in Richtung des Ofenberges fort. Es ging jetzt fast immer durch ein Waldgebiet und daher war die Hitze zu ertragen. Da wir aus dem Tal der Erpe starteten, mussten doch einige Höhenmeter überwinden um auf den 373 m hohen Ofenberg zu kommen. Nach knapp einer Stunde Gehzeit erreichten wir den Ofenberg mit Gasthaus ‚Wolfsschänke‘ und dem  Aussichtsturm. Vom Turm aus konnten wir eine grandiose Aussicht über die Stadt und das Wolfhager Land genießen. Der Aufstieg zum Berg war wegen der hohen Temperaturen sehr mühsam, aber das Kuchenangebot der Gaststätte war so lecker und verlockend, da mussten wir einfach nochmals einkehren. Auch hier fanden wir auf der Gartenterrasse unter Sonnenschirmen wieder ein kühles Plätzchen.  Nach ca. einer Stunde Pause machten wir uns wieder auf die letzte Etappe, den Weg zurück zum Bahnhof. Über einen Serpentinenweg  ging es bergab durch den Wald bis wir wieder  kurz vor 15:00 Uhr die Ortslage von Wolfhagen mit der Ofenbergstraße erreichten. Nach wenigen Minuten und nach 14 Km Wegstrecke kam der Bahnhof in Sichtweite und wir konnten sehen, wie uns der Regionalzug in Richtung Kassel davonfuhr. Das war aber weiter nicht schlimm, denn eine halbe Stunde später kam die Regiotram 4 aus Kassel. Mit dieser fuhren alle gemeinsam um 15:36 Uhr zurück zum Hauptbahnhof, den ICE-Bahnhof Wilhelmshöhe, unseren Abfahrtsbahnhof, bedient diese Bahn nicht. Trotz der Hitze ging wieder ein schöner Wandertag zu Ende und unser Dank geht nochmals an Karl-Heinz für die Planung und Ausrichtung dieses Wandertages.

Horst Scheidemann

Wir warten auf die Regiotram

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