Walking Fahrt in den Harz am 9.7.2011

Die Walking Abteilung hat für die diesjährige Jahresfahrt den Harz als Ziel ausgesucht. Es ging um 7:00 Uhr an der Buchenaukampfbahn per Bus Richtung Werningerode am Nordhang des Harzes. Wolfgang lenkte in bewährter Weise  – diesmal einen Bus der KVG – über die A 7 am Harz vorbei, dann über die B 82 und B 6 bis zum Bahnhof Wernigerode, Streckenlänge ca. 160 km.

Da wir Plätze in der Brockenbahn reserviert hatten, mussten wir pünktlich am Ziel sein. So kam es, dass das obligatorische Frühstück im Freien ausfiel; dafür gab es aber für jeden ein reichhaltiges Frühstückspaket, das zum großen Teil bereits im Bus verspeist wurde.  Es blieben aber auch noch genügend Reste für den Rucksack übrig.

Der historische Zug stand am Bahnhof der Harz Querbahn bereit, die qualmende Dampflokomotive wurde vorgespannt und bald ging die Fahrt langsam und gemächlich in den Harz über Drei Annen-Hohne und Schierke auf den Brocken. Der Zug muss knapp 900 Höhenmeter bewältigen, wobei Steigungen von über 3% überwunden werden müssen. Für die Strecke von rund 33 km werden ein-dreiviertel Stunden benötigt. Dabei schraubt sich der Zug ab Drei Annen Hohne in Schlangenlinien und einer Umrundung  des Gipfels in die Höhe, wobei sich immer wieder ein Blick auf das überwältigende PanoramArtikel bearbeiten ‹ TG Wehlheiden — WordPress a des Nationalparks Hochharz und auf die flacheren Ebenen nördlich und westlich des Harzes ergibt.Artikel bearbeiten ‹ TG Wehlheiden — WordPress

Ja, wir hatten sehr gutes Wetter mit recht ordentlicher Fernsicht – ein eher seltenes Ereignis auf dem Brocken, der eher für seine durch Nebel und Wolken versperrte Aussicht bekannt ist. Wir haben die 2 Stunden auf dem Brocken bei Sonne und kühlem Wind genossen.

Den Abstieg nach Schierke haben die allermeisten Teilnehmer zu Fuß bewältigt, erst ein Stück Straße, dann einen eher an ein ausgewaschenes Flussbett erinnernden Wanderweg, der an den schlimmsten Stellen mit hölzernen Wegen und Treppen entschärft war; und schließlich ging es an der Bahnlinie weiter. Wir waren ganz schön geschafft!

Unser Bus erwartete uns in Schierke und brachte uns wieder nach Wernigerode, wo wir uns in Eigenregie die Altstadt angesehen haben – aber nur kurz. Es sei gestanden: Wir saßen lieber auf den Stühlen der Kaffees oder Restaurants und haben uns gestärkt sowie von den Strapazen des Abstiegs erholt. Abends ging es dann zurück nach Kassel.

Dank an die Organisatoren, besonders an Rita, für die gute Planung und Vorbereitung; Dank auch an Wolfgang für die gute und sichere Fahrt.